Fissuren-Versiegelung
Was ist eine Fissur
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Fissuren sind die Täler in den Zähnen,
man könnte sie auch als Zahnfurchen bezeichnen.
Fissurenversieglung
- warum eigentlich ?
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Alle Zähne mit einer zerklüfteten Oberfläche und mit Grübchen
sind besonders kariesgefährdet, denn die tiefen Fissuren bieten
Mundhöhlenbakterien und Speiseresten gute Haftungsmöglichkeiten.
Erhalten die Bakterien häufig Zucker oder zuckerhaltige Speisen und
Getränke, vermehren sie sich blitzschnell und produzieren zahnschädigende
Säure. ---> Karies entsteht.
Was passiert bei der Fissurenversieglung
?
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Jede Versieglung beginnt mit einer professionellen Zahnreinigung,
bei der die Zähne von Belag und Bakterien befreit werden. Anschließend
werden die Fissuren und Grübchen mit einem Versieglungslack verschlossen.
Damit wird das Anhaften von Bakterien in den Fissuren langfristig verhindert
und der Zahn vor Kariesentstehung geschützt.
Welche Zähne können
versiegelt werden ?
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Grundsätzlich können alle "höckrigen"
Zähne mit Furchen oder Grübchen versiegelt werden. Eine Fissurenversiegelung
wird besonders für die gerade durchbrechenden bleibenden Zähne
empfohlen. Auch im Erwachsenenalter kann dieser zusätzliche Kariesschutz
sinnvoll sein.
Wer übernimmt die Kosten
?
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Für alle sechs- bis achtzehnjährige Patienten
werden die Kosten für die Versiegelung der hinteren bleibenden Backenzähne
von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. (max. acht Backenzähne)
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Die Kosten für die Versieglung der Milchzähne
und der übrigen bleibenden Zähne sowie die Fissurenversiegelung
bei Patienten außerhalb der vorgenannten Altersbegrenzung müssen
vom Patienten selbst getragen werden.
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Backenzahn vor und
nach Fissurenversiegelung:
Speisereste in einer Fissur:
Auch mit der Zahnbürste
nicht zu entfernen:
Durch Kunststoff geschützte Fissur:

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